Verbindungen anlegen
Öffnen Sie die Verbindungsverwaltung über die Werkzeugleiste (Verbindungen) oder über Verbindung → Verbindungen verwalten und klicken Sie Neue Verbindung.
Der Dialog hat drei Reiter: 🔌 Grundeinstellungen, 🔒 SSL/TLS und 🔐 SSH-Tunnel. Nur der erste ist Pflicht — die anderen beiden behandelt SSL/TLS und SSH-Tunnel.
Grundeinstellungen
| Feld | Hinweise |
|---|---|
| Datenbanktyp | MySQL, MariaDB, PostgreSQL, SQLite oder MSSQL |
| Verbindungsname | Freier Text, z. B. Produktion MySQL |
| Host / Port | Der Port wird automatisch gesetzt: 3306, 3306, 5432, 1433 |
| Benutzer / Passwort | Werden auf Ihrem Rechner gespeichert; das Passwort verschlüsselt |
| Datenbank | Optional. Leer lassen, um alle Datenbanken des Servers zu sehen |
| Gruppe | Optionale Bezeichnung wie Produktion, Dev, Test |
| Kartenfarbe | Eine Farbmarkierung für die Verbindung im Baum |
| Abfrageordner | Optionaler Ordner mit .sql-Dateien — siehe unten |
| Zeitzonen-Versatz für die Anzeige | Minuten gegenüber UTC für datetime-Spalten, z. B. 120 für UTC+2 |
Für SQLite gibt es weder Host noch Port — Sie wählen stattdessen die Datenbankdatei.
Verbindungszeichenfolge einfügen
Statt die Felder auszufüllen, können Sie eine Verbindungszeichenfolge in das Feld Connection string einfügen und Laden klicken. Die Felder werden daraus gefüllt:
mysql://benutzer:passwort@host:3306/datenbank
postgres://benutzer:passwort@host:5432/datenbank
sqlite:///absoluter/pfad/zur/datei.dbLässt sich die Zeichenfolge nicht auswerten, sagt NabuSQL das und lässt das Formular unberührt.
Besonderheiten bei SQL Server
Verbindungen zu Microsoft SQL Server haben zwei Zusätze:
- Authentifizierung —
SQL(Benutzername und Passwort) oderWindowsfür die integrierte Authentifizierung mit dem angemeldeten Konto. - Named Pipe — unter Windows können Sie statt Host und Port einen Pipe-Pfad angeben; die Verbindung nutzt dann Named Pipes als Transport.
Testen
Verbindung testen baut wirklich eine Verbindung auf und meldet entweder die Serverversion oder den genauen Fehler des Servers. Machen Sie das vor dem Speichern — es spart später eine Runde Raterei.
Der Abfrageordner
Setzen Sie Abfrageordner etwa auf C:\NabuSQL\queries, sucht NabuSQL .sql-Dateien in C:\NabuSQL\queries\{datenbank}\ und listet sie in der Seitenleiste unter Abfragen für diese Datenbank.
Diese dateibasierten Abfragen sind in NabuSQL schreibgeschützt — die Seitenleiste markiert sie als Aus Datei (schreibgeschützt). Bearbeiten Sie sie im Editor Ihrer Wahl oder halten Sie sie in der Versionsverwaltung; NabuSQL übernimmt die Änderungen. Ein Rechtsklick auf die Gruppe Abfragen öffnet den Ordner.
Abfragen, die Sie ohne Abfrageordner aus dem SQL-Editor speichern, liegen in NabuSQL selbst und lassen sich aus der Seitenleiste umbenennen und löschen.
Wo Verbindungen gespeichert werden
Alle Verbindungen liegen in connections.json im Anwendungsdatenverzeichnis (unter Windows %APPDATA%\com.nabusql.app), Passwörter verschlüsselt — siehe Wie Passwörter geschützt sind. Um sie auf einen anderen Rechner zu bringen, nutzen Sie den verschlüsselten Export aus Verbindungen und Abfragen übertragen; eine kopierte Datei kommt ohne Passwörter an.
